Donnerstag, 13. Oktober 2011

Handarbeit im wahrsten Sinne des Wortes

Ich brauche einen Fleischerhandschuh, Handarbeit ist zu gefährlich für mich....
Denn irgendwie habe ich heute fast nur mit Hand genäht. Und rammte mir mehr als einmal die Nadel in die Hand. Aua!
Aber der Reihe nach...

Den Saum habe ich beim Oberstoff umgebügelt und per Hand unsichtbar angenäht.
Anschließend das Futter umgebügelt und auch das mit der Hand auf die Nahtzugaben genäht. Himmel! Das dauert ungefühlt fünfmal länger als gefühlt erhofft. Ewig!


Naja, warum auch immer, ich war noch motiviert genug, auch die Futterärmel einzuschlagen und an den Nahtzugaben mit Matrazenstich anzunähen.

Dann ging es darum, die vordere Mitte zu konstruieren. Einmal die Nahtkante bügeln und schmal absteppen.


Nun sollte man nach Anleitung an der Bruchkante umklappen und annähen.  Joar, irgendwie hat burda da nen Wurm drin in der Anleitung. Denn dazu hätte ich die Paspel nicht an der Nahtzahl 6 anbringen sollen, sondern an der vorderen Kante. Gnah! So ist nun das Stück vorne in der Mitte nur halb so breit, wie es sein sollte.
Ich habe es bisher nur genadelt. Denn ich kann ehrlich gesagt nicht mehr mit der Hand nähen...



Zumindest erheiternd waren die Folgen von Big Bang Theory, Staffel 2. Vermutlich wäre ich ohne bei der Arbeit komplett abgedreht.

Morgen werden die letzten Nähte per Hand gesetzt und Knöpfe angenäht. Dann ist die Jacke endlich fertig.

1 Kommentar:

  1. Die Jacke sieht super aus! Und erst das Innenfutter, ein Traum *sabber*

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