Montag, 4. Juni 2012

Für die Schöne das Schönste - der Tüllrock

Nachdem ich gestern so erfolgreich auf dem Stoffmarkt war, was die Materialbeschaffung für Frau O.'s Kleid betrifft, konnte ich gestern einfach nicht umhin, mit dem Tüllrock anzufangen. Dies hat zwei Gründe:

1. ich fürchte Tüllunterröcke! Letztes Jahr habe ich mir einen Petticoat genäht und bin fast wahnsinnig dabei geworden.
2.  der Tüll muss nicht vorgewaschen werden und war somit direkt einsatzbereit.


Den Tüllrock habe ich exakt nach Anleitung von Burda genäht...bis zu dem Teil, an dem die Tüllbahnen gerüscht werden.
Denn, warum auch immer, ich scheitere immer am Rüschen. Jedes mal, wenn ich die Mehrweite gleichmäßig aufgerüscht habe, zerreiße ich das beim Annähen, so dass ich Stellen ohne und Stellen mit ganz viel Rüschen habe. Daher habe ich diesmal die Mehrweite in Falten verteilt. Da die Rüschenbahnen 2,1mal so lang waren wie die Stelle, an der sie am Tüllrock angebracht werden sollten, habe ich mich dazu entschieden, alle 5cm eine 3cm tiefe Falte abzustecken. Und damit die Nadeln nicht aus dem Tüll rutschen, habe ich den Tüll auf einem Schrägband angenadelt und schließlich auch aufgenäht. Hat gar nicht so lange gedauert, wie ich befürchtet hatte und das Ergebnis sind gleichmäßige Rüschen (naja, eher Falten).




Und dies brauche ich dann nur noch an den Tüllrock anbringen.



Puh, ich finde, das ist mir besser als jemals zuvor gelungen.
Und damit habe ich den Teil des Kleides hinter mich gebracht, den ich wirlich gefürchtet hatte.


1 Kommentar:

  1. Ich bin soooo froh, dass mir das bei den letzten Kleidern erspart blieb. Da war das Tüllmonster jeweils schon vorhanden.
    Aber deine Lösung ist super, so schön ordentlich ist kein einziger meiner Tüllrücke geworden. Ich bin schon gespannt aufs Kleid. :)

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