Montag, 8. April 2013

Kindle-Cover

Was den technischen Fortschritt anlangt, hinke ich wohl mittlerweile mehr als hinterher: ich besitze kein Smartphone und fröhne dementsprechend nicht das 24/7, ich besitze keinen super flachen HD-Fernseher (um genau zu sein nämlich gar keinen Fernseher), mein Laptop ist nun um die vier Jahre alt und ein Tablet halte ich für die unnötigste Entwicklung der letzten Jahre. Was aber bei mir einziehen durfte, ist ein Kindle Paperwhite, den ich mir zu Weihnachten selber schenkte.
Da ich meinen E-Reader ausschließlich zum Lesen von Büchern verwenden und dabei meine Augen entlasten möchte, habe ich mich gegen den HD Fire entschieden. Zumal ich gelesen habe, dass dieses Modell nichts ganzes und nichts halbes ist: es ist kein wirklicher E-Reader (weil das Display spiegelt und somit das Lesen bei Sonnenschein unmöglich ist), aber auch kein wirkliches Tablet, da es nur eine abgespeckte Android-Version mitbringt.
In diesem Punkt waren und sind meine Prioritäten klar abgesteckt: ich brauche einen vollwertigen E-Reader.
In den letzten Monaten habe ich daheim ein wenig aufgeräumt und mich von vielen Büchern einfach getrennt und nur einige Reihen für das "Buchgefühl" beim Lesen behalten: die Necroscope-Reihe von B. Lumley (momentan durch Verleih leider immer noch nicht wieder vollständig), die neulich für mich entdeckte Skulduggery Pleasent-Reihe von D.Landy und die Werke von Terry Pratchett. Meine Fachbücher zur Mathematik und Informatik behalte ich natürlich auch, da ich in diesen durchaus auch die ein oder andere Notiz festhalte.
Das Trennen von den Büchern bringt neben zusätzlichen Platz (den ich zumeist direkt für Stoffe in Anspruch nehme) auch den Vorteil des Entstauben mit sich. Denn, wenn wir mal ehrlich sind: Bücher stauben enorm ein und wenn man dann doch mal eines aus dem Regal zieht, fliegt der Staub durch die Wohnung. Und das hat mich in der Vergangenheit halb wahnsinnig gemacht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Büchertechnisch ist bei mir also eine neue Ära angebrochen. Und damit mein Kindle Paperwhite mich auch unbeschadet begleiten kann, musste eine Hülle her, die Stöße und taschenbedingte Unebenheiten abfängt. Auf urbanthreads bin ich auf eine Anleitung
gestoßen, die sehr vielversprechend ist und jede Menge Raum für Kreativität lässt.
Laut Anleitung sollte man zur Stabilisierung Pappe verwenden, was ich als äußerst ungünstig empfinde, da dadurch die Hülle nicht mehr waschbar wäre. Ich griff auf drei Lagen Bastelfilz zurück, die ich mit Vliesofix zusammen geklebt habe. Das gibt ordentlich Volumen und ein gutes Polster. Bei meiner nächsten Version werde ich vielleicht noch Steifleinen (Buckram) mit einarbeiten. Sicher ist sicher...


Viele Worte, hier endlich mal Bilder:







Ganz zufrieden bin ich noch nicht, aber es ist halt Version 1. Beim nächsten möchte ich keinen Knopf (zu umständlich) verwenden und das Innenleben noch stabiler hinbekommen. Auch wäre als Design das Aussehen eines Buches denkbar. Vielleicht schlachte ich mal eines aus und verarbeite es irgendwie.

Kommentare:

  1. Den Kindle Paperwhite will ich mir auch noch irgendwann holen, nach der Prüfung. Deine Hülle ist wirklich schön geworden. Im Übrigen stimme ich dir zu was den Fire betrifft. Ich will schließlich nen eReader und kein Tablet haben.
    Was hast du denn mit den aussortierten Büchern gemacht? Das steht bei mir nämlich auch noch an und ich überlege schon eine Weile, wohin damit.

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    1. Also ich habe einige Bücher verschenkt, bei momox oder auf ebay.kleinanzeigen verkauft oder aber beim Sozialkaufhaus gespendet.

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  2. Sehr schick!
    Den Stoff kenne ich doch. ;)

    @ Nachtdrossel: Guck doch mal, wie viel Rebuy bzw. Momox dir zahlen. :)

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  3. Sehr schön geworden!!! TOP!!!

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  4. Danke für eure Tipps! Von Rebuy habe ich heute sogar eine Werbung gesehen. Das kannte ich, genau wie Momox, noch gar nicht. :)

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