Mittwoch, 1. Januar 2014

Pläne für 2014



Ich rauche nicht.
Ich treibe fünfmal die Woche Sport.
Ich spare monatlich einen nicht unbeachtlichen Teil meines Gehaltes.
Als Vegetarierin verzehre ich regelmäßig jede Menge Obst und Gemüse und nehme dabei Vitamine zu mir.
Ich kaufe nur ein, was ich wirklich benötige.
Und Ordnung könnte ich erfunden haben.

Was für Vorsätze fürs neue Jahr kann ich mir dann überhaupt noch nehmen?

Ich bin kein Freund von Vorsätzen. Die meisten werden doch eh nicht umgesetzt und nach ein oder zwei Monaten als gescheitert abgehakt.
Vergangenes Jahr scheiterte ich mit meiner Nähkrise an meinem Plan, mir eine neue Nähmaschine zu gönnen. Ich habe monatelang gar nicht genäht – und wenn, dann nichts für mich. Noch immer ist fraglich, ob ich eine weitere Maschine eigentlich wirklich brauche. Ich lasse einfach noch einige Monate oder Jahre ins Land streichen. Denn das ist keine Entscheidung, die ich über das Kreuz brechen muss. Eine neue Nähmaschine ist kein neuer Wasserkocher, den ich dringend und sofort brauche. Oder ein Staubsauger, der schnell ersetzt werden muss, weil der alte sich lieber für den elektrischen Freitod entschied. Meine alte Pfaff 210 (meine Erika) läuft ja noch wie am Schnürchen, sie tut zuverlässig ihren Dienst. Auch wenn ich eben keinen Jersey mit ihr verarbeiten oder kunstvolle Zierstiche aufs Nähwerk setzen kann.
Ich würde gerne sagen, dass ich mir daher für dieses Jahr keine großen Pläne vorgenommen habe. Aber dann müsste ich wohl doch irgendwie lügen.

Im Juni vergangenen Jahres habe ich eine Patchworkdecke angefangen. Und eben jene nehme ich mir als Jahresprojekt vor. Ich meine mich zu erinnern, dass ich sowieso mal meinte, dass ich plane, damit bis Ende 2014 beschäftigt zu sein.
Bei Natron&Soda wurde dann von Gluglu (von der auch dieses tolle Logo stammt!) das Jahresprojekt „Unfold your blanket“ gestartet, bei dem ich mich mit meiner angefangenen Decke dran hängen darf. Bedingung: mindestens zum Ende eines Monats muss man eine Statusmeldung geben und Bericht erstatten. Fair, wie ich finde. Und für mich hoffentlich Ansporn genug, die Decke wieder aus der Kiste zu holen und weiter zu arbeiten. Denn seit Oktober habe ich daran überhaupt nichts gemacht.
Stand der Dinge ist also dieser:
 
Auf dass ich mich in einem Jahr in meine neue Decke kuscheln kann.

Keine Vorsätze sondern viel mehr Ziele für 2014 sind: endlich
Double Unders und 20 Pull ups schaffen. Die Boxjumps habe ich ja sogar noch im Dezember gemeistert (reine Kopfsache, aber das zu Wissen hilft einem überhaupt nicht, wenn man davor steht und sich der Kopf weigert, den Absprungbefehl an den restlichen Körper weiter zu geben…).

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